Therapie

Schmerztherapie

Die Selbstheilungsprozesse des Körpers reaktivieren wir durch die Wiederherstellung von Bewegung und Rhythmus. Bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im gesamten Körper kann die schmerztherapetische Behandlung Hilfe leisten. Auslöser für die Schmerzen sind oft entzündete, blockierte Gelenke, verklebte Gewebe oder verspannte Muskeln.

 

Wir betrachten bei der Schmerztherapie Wirbelsäule, Bandscheiben, Wirbelgelenke, den Kapsel-Bandapparat, Muskeln, Nerven und Gefäße. Wenn das Gesamtgebilde gesund ist, geht es auch Ihnen wieder gut. So können wir beispielsweise Schulter, Wirbelsäulenbeschwerden, Bandscheibenprobleme, Migräne und Kopfschmerzen, Fehlfunktionen innerer Organe, Verdauungsprobleme und vieles mehr entdecken und behandeln. Mit der Schmerztherapie heben wir Blockaden auf und geben Ihnen ein angenehmes Lebensgefühl zurück.

 

Neuraltherapie

Wenn der Nacken plötzlich schmerzt oder der Kopf dauerhaft brummt: Die Neuraltherapie rückt solchen und anderen akuten und chronischen Leiden mit Spritzen zu Leibe. Die sehr junge Behandlungsmethode setzt dabei Betäubungsmittel wie Procain ein, ebenso homöopathische Mittel um die körpereigenen Heilungskräfte anzuregen.

Segmenttherapie - am Ort des Schmerzes

"Üblicherweise beginnt die Neuraltherapie als Segmenttherapie". Dabei wird das lokale Betäubungsmittel im Bereich der Beschwerden durch ,Quaddelungen' eingebracht.

 

Was ist Quaddelung?

Quaddelung bezeichnet eine Technik, bei der ein Medikament in die oberen Hautschichten gespritzt wird. So werden laut der Neuraltherapie vielfältige Beschwerden wie sie zum Beispiel durch Muskelverhärtungen entstehen, aufgelöst. Aber nicht nur Muskeln, sondern auch Bänder, Nerven und innere Organe sollen auf die Quaddeltherapie ansprechen, obwohl das bei der Therapie eingesetzte Mittel nur in die oberen Hautschichten eingebracht wird.

 

"Man hat festgestellt, dass bei Erkrankungen innerer Organe in bestimmten Haut- und Unterhautregionen Veränderungen auftreten" Daher geht die Neuraltherapie von einer Verbindung der inneren Organe mit bestimmten Körperoberflächen über das Nervensystem aus."

 

Störfeldtherapie - Behandlung mit Fernwirkung

Schlägt die Segmenttherapie fehl, wird eine Störfeldbehandlung eingeleitet. Dabei geht die Neuraltherapie von der Existenz sogenannter Störfelder aus, die laut der Neuraltherapie - via Fernwirkung - Beschwerden in anderen Bereichen verursachen sollen.

 

Was ist laut Neuraltherapie ein Störfeld?

Als Störfelder bezeichnet die Neuraltherapie chronisch belastende Faktoren, die selbst unauffällig sind und keine Beschwerden verursachen, sich aber an ganz anderen Körperregionen auswirken. Ein Störfeld soll Körperfunktionen dauerhaft irritieren und unsere natürlichen Abwehrkräfte so sehr schwächen, das auch kleinere Belastungen zu Fehlfunktionen oder Schmerzen führen, die oft in keinem Verhältnis zum Auslöser stehen. Sie können überall entstehen. Typische Störfelder sind Tonsillen (Mandeln), Nebenhöhlen, Zahn-Kiefer-Bereich, Prostata, gynäkologischer Raum, Narben aller Art.

 

Störfelder ausschalten

Werden Störfelder identifiziert, ist es das Ziel der Neuraltherapie, diese auszuschalten.

 

Der Neuraltherapeut injiziert ein lokal wirkendes Betäubungsmittel um die Störquelle und unterdrückt damit ihre schädigenden Impulse. Es wird als Quaddelung oberflächlich in die Haut oder unter die Haut injiziert oder auch je nach Lokalisation des Störfeldes (Mandeln, Prostata) tiefer gespritzt.

 

"Bessern sich die Beschwerden sofort, ist das richtige Störfeld gefunden“ Bei Patienten mit chronischen Beschwerden lässt sich das Nervensystem nicht so schnell umprogrammieren. Dann zeigt sich erst nach mehreren Sitzungen ein Effekt."

 

 

Narbenentstörung

 

Narben können wichtige Energieleitbahnen = Meridiane (siehe Akupunktur oder TCM) oder auch Lymphgefäße im gesamten Körper stören und blockieren. Insbesondere die energetische Versorgung des gesamten Körpers kann aus dem Gleichgewicht geraten. Im gesunden Zustand befinden sich die fließenden Energien in einem harmonisch-dynamischen Fließgleichgewicht. Wird ein Meridian durch eine Narbe unterbrochen, sind die ihm folgenden Meridiane energetisch unterversorgt, wohingegen die vor ihm liegenden Meridiane die Energie stauen. Die Narbe bildet ein s.g. Störfeld (siehe Neuraltherapie), welches das Energiefließgleichgewicht empfindlich stört. Sowohl ein Energiestau wie auch eine Energieleere lösen oft Schmerzzustände aus. Besteht ein Energiestau oder eine –leere auf Dauer können daraus unerklärliche Beschwerden entstehen, die an der schwächsten Stelle des Körpers zu Schmerzen oder gar Erkrankungen führen können. Diese Beschwerden treten oft erst nach Jahren auf und man kann sie weder organisch noch psychisch erklären.
In der Neuraltherapie geht man davon aus, dass mehrere oder alle vorhandenen Narben zusammen ein Störfeldgeschehen auslösen können. Weitere Störfelder sind gerne die Mandeln, die Nasenneben- höhlen oder die Zähne. Am häufigsten bilden jedoch Narben Störfelder aus.

Durchführung

Es gibt verschiedene Methoden der Narbenentstörung:

  • Monatelanges, mehrmals tägliches Einmassieren mit speziellen Salben oder Gelen
  • Neuraltherapie
  • Moxibustion

Ich entstöre Narben in meiner Praxis hauptsächlich durch Neuraltherapie.

Bei der neural-therapeutischen Behandlung wird ein Lokalanästhetikum (Procain 2%) direkt in das Narbengewebe gespritzt. Durch das eingespritzte Betäubungsmittel wird das elektrische Aktionspotential der Narbenzellen normalisiert und die Energieleitblockade somit überbrückt. Auch die Injektion direkt in das Narbengewebe hat einen positiven Effekt, da durch wiederholte Injektion einer Flüssigkeit das Narbengewebe aufgelockert wird und Blockaden sich somit mechanisch auflösen.

Die Häufigkeit der Behandlung richtet sich nach Lage, Größe und Verwachsung der Narbe bzw. des durch sie ausgelösten Störfeldes. Meist reichen zwei bis drei Behandlungen aus, bis der Energiefluss wieder im Gleichgewicht ist. Eine Sitzung dauert in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten. Der Patient kann mit speziellen Salben die Narbe selbst optimal weiterbehandeln.

Wie erkennen Sie, ob Ihre Narbe ein Störfeld bildet?

Stellen Sie sich selbst folgende Fragen:

  • Ist die Narbe druckempfindlich oder taub?
  • Ist die Narbe schmerzhaft oder empfinden Sie ein Spannen auf der Narbe?
  • Hält der Schmerz länger an, wenn die Narbe gereizt wird oder strahlt er gar in andere Körperregionen aus?
  • Ist die Narbe wetterfühlig?
  • Ist das Narbengewebe wulstig oder eingezogen?
  • Gibt es farbliche Veränderung, z.B. ist die Narbe stark gerötet?
  • Haben Sie Beschwerden in anderen Körperregionen, die sich Ihr Arzt nicht erklären kann?

Beantworten Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit „Ja“, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass Ihre Narbe ein Störfeld darstellt.